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Jahr des Gottesdienstes

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Dieses Jahr 2015 steht ganz im Zeichen der Zusammenkunft und der Gemeinschaft der Gläubigen, wobei hier nicht nur ausschliesslich Christen gemeint sind, sondern auch die anderen Konfessionen.

Egal, welchen Weg wir auch jeder Einzelne gehen; wir glauben alle an ein und den selben Gott.

Einzig die Namen unterscheiden sich.

Es geht aber auch vorrangig darum neue Einsichten zu gewinnen und die befreiende Erfahrung zu machen daß es in Wirklichkeit auch gar keine echten fundamentalen Unterschiede in allen drei der großen Religionen gibt.

Sie haben alle ihren Ursprung bei unserem Stammvater der Religion, bei Abraham und deshalb gibt es auch keinerlei Grund sich gegenseitig zu bekämpfen oder aber den Anspruch für sich zu erheben die einzig richtige Religion zu praktizieren.

Judentum, Christentum und Islam sind sich viel ähnlicher als wir auf den ersten Blick vermuten würden und diese Gemeinsamkeiten stehen eben ganz im Fokus des diesjährigen Gottesdienstjahres.

Die gesamte Menschheit ist jetzt an den Punkt gekommen, an dem sie sich entscheiden muss entweder so weiter zu machen wie bisher oder aber das Ruder endlich umzuwerfen um uns allen die Chance zu geben in dieser Welt auch morgen noch weiterhin in Frieden und Freiheit leben zu können.

Wenn wir uns auf unseren Ursprung konzentrieren und uns dabei ganz auf Gott besinnen, dann haben wir auch automatisch kein Gefühl der Getrenntheit mehr.

Alles lebendige hängt zusammen und eröffnet damit nicht nur überraschend neue Perspektiven, sondern macht auch unsere gegenseitige Verantwortung bewusst die wir jeder füreinander haben !

Als Teil einer großen und weltweiten Gemeinschaft von Gläubigen wollen wir gerade in unseren Verschiedenheiten die vielen Parallelen entdecken und uns so besser kennen lernen.

Der respektvolle Umgang miteinander und eine vorurteilsfreie Haltung meinem andersgläubigen Bruder gegenüber sind eine wichtige Vorraussetzung für einen sinnvollen und befriedigten Austausch untereinander, welcher dann auch unwiderruflich nur noch ins Miteinander anstatt ins Gegeneinander führen kann.

Im gemeinsamen Gottesdienst ist auch automatisch die gemeinsame Nähe zum Anderen spürbar und erfahrbar, ganz einfach deshalb weil wir eben alle ein und dem gleichen Gott dienen.

Während die evangelische württembergische Kirche scheinbar noch solche Mottojahresgottesdienste braucht, um Ihre gläubigen Mitglieder immer mal wieder daran zu erinnern, diesen auch nicht zu vergessen; sind Juden und Muslime bereits durch die jahre-oder lebenslange tägliche Ausübung ihrer Religion die ja fast jeden Bereich ihres Lebens umfasst, gewöhnt und stellt von daher nichts aussergewöhnlich neues für sie dar.

Auch hier könnten noch einige Christen ein kleines bisschen von ihren Glaubensgeschwistern lernen.

Die Offenheit und Toleranz der Kirche trägt einen endscheidenen Beitrag zu diesem Bemühen bei und auch dafür kann ein des Gottesdienstes wahrhaftige Früchte hervor bringen.

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