Die Idee ...


... für das Jahr des Gottesdienstes wurde in der Landessynode geboren mit den Zielen, Freude und Wertschätzung für den Gottesdienst zu fördern, Menschen neu zum Gottesdienst einzuladen, unterschiedliche Gottesdienstformen miteinander ins Gespräch zu bringen und das Bewusstsein zu vertiefen für Gottesdienstgestaltung und für die Beteiligung von Gemeindegliedern.
 
Besondere Berücksichtigung sollen dabei Kinder und KonfirmandInnen im Gottesdienst erfahren, das Miteinander von klassischen und neuen Gottesdienstformen, die Vielfalt musikalischer Stile im Gottesdienst und die Vernetzung der vielen Werke und Einrichtungen der Landeskirche, die am Gottesdienst arbeiten.
 
Lesen Sie hier die Informations-Broschüre zum Jahr des Gottesdienstes.


Kirche neu entdecken

Ähnlich dem Jahr des Gottesdienstes will auch das Projekt "Windreiter"
(www.windreiter.de) neue Entdeckungen in der Kirche ermöglichen. Hier wurde die Evangelische Stadtkirche Peter und Paul in Calw aufgenommen durch ein Luftschiff. Für die Genehmigung der Wiedergabe dieses Clips danken wir Dekan Erich Hartmann aus Calw und dem Projekt "Windreiter".




Verschiedene Gesichter

In einer Fülle von klassischen und neuen Formen wird Gottesdienst gefeiert. Doch auch der "normale" Gottesdienst hat verschiedene "Gesichter", je nach der Kirchenjahreszeit, dem Thema, den örtlichen Gegebenheiten, den gestaltenden Personen und ihren Gaben, und - nicht zuletzt - nach den Bedürfnissen der mitfeiernden Gemeinde. 
 
Im Jahr des Gottesdienstes bieten  drei Themenphasen jeder Gemeinde die Gelegenheit, drei solcher Gesichter systematisch auszuprobieren. Die Phasen sind:
 1 "Gottesdienst - von Gott berührt"
 2 "Gottesdienst - gemeinsam feiern"
3 "Gottesdienst - von Gott bewegt"

Vor Ort

Galluskirche Sontheim an der Brenz. Foto: EMH

Das Jahr des Gottesdienstes lädt in Ihre Gottesdienste ein! Nicht einige wenige Großereignisse, sondern das gottesdienstliche Leben vor Ort steht im Blickpunkt des Interesses. Hier ereignet sich Kirche konkret. Hier finden Menschen ihren Platz, zusammen mit ihrer Familie, unter Freunden und Nachbarn. Landeskirchliche und ortskirchliche Öffentlichkeitsarbeit verbinden sich, um diese Einladung laut werden zu lassen.
 
Jede Gemeinde hat ihre eigene Art, Gottesdienst zu feiern. Das ist gut evangelisch und trägt der Vielfalt kirchlicher Gegebenheiten Rechnung. Der Kirchengemeinderat verantwortet die örtliche Gottesdienstordnung im Rahmen der landeskirchlichen Leitlinien. Im Jahr des Gottesdienstes kann diese örtliche Gottesdienstordnung überprüft werden, wie gut sie für die Situation und die vorhandenen Möglichkeiten passt.
 
Vielerorts sind spezielle Gottesdienst-Teams an der Planung und der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt, und sie fördern den Austausch darüber, welche liturgischen Formen ankommen - und welche nicht. Wo es noch kein Gottesdienst-Team gibt, ermutigt das Jahr des Gottesdienstes, eines zu bilden.


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