Ist "Konfis und Gottesdienst" eine Geschichte von wechselseitigen Enttäuschungen ("sooo langweilig, und überhaupt wollen die uns gar nicht dabei haben" - "die Jugendlichen wissen sich nicht zu benehmen") oder eine echt spannende Begegnung, die allen Beteiligten was bringt?
Ihr Konfis macht euch mit der (für manche erst mal unbekannten) Welt von Glaube und Kirche vertraut, damit ihr informiert und bewusst am Tag X euren Taufbund bekräftigen könnt. Dazu gehört auch das Einüben in gottesdienstliche Formen, denn hier gilt wie bei allem Neuen: ohne Training geht gar nichts. Ihr seid daher mal sanfter, mal verbindlicher zur Gottesdienstteilnahme verpflichtet. Da möchtet und sollt ihr spüren, dass ihr als Jugendliche wahr- und ernstgenommen werdet und als Mitfeiernde willkommen seid.
Ihr habt eine eigene Konfikerze, die neben der für die erwachsene Gemeinde und der für die Kinderkirche steht und zeigt: hallo, wir sind auch da! Wenn jede/r von euch schon eine persönliche Konfikerze hat, könnt ihr die große in die Mitte stellen. Eure große Kerze könnt ihr nach eurem Geschmack gestalten: mit euren Namen oder dem Namen eurer Gruppe, mit einem Symbol oder Bild, das euch gefällt, mit euren Fingerabdrücken oder.... Und genauso, wie die Kerzen gemeinsam strahlen, gehören Erwachsene, Jugendliche und Kinder im Gottesdienst zusammen.
Und dann - nehmt die Kerze mit zum Konfi-Treff ("Unterricht") und zündet sie an, wenn ihr am Anfang eine Andacht miteinander gestaltet.
Hier gibt's die Anleitung zur Andacht in der Konfigruppe.
Für den Gottesdienst gibt's (fast) jede Woche einen
Konfi-Impuls online. Eine spannende Sache... In der Fachzeitschrift "für Arbeit und Besinnung" werden ähnliche Impulse abgedruckt, die in Konfigruppen in Württemberg entstanden sind. Falls euer Pfarrer oder eure Pfarrerin diese Materialien noch nicht kennt, weist ihn oder sie doch darauf hin.
Und schließlich gibt's als Übersicht eine Art
Checkliste "Konfis und das Jahr des Gottesdienstes".